Dankesgedichte – Gedichte zum Danke sagen

Sie sind auf der letzten Seite unserer Danke Gedichte angekommen. Als letztes finden Sie noch zwei Danke Gedichte, die Sie für ihren Dankesbrief, ihre Dankes-Mail oder ihre WhatsApp-Nachricht verwenden können.

Sehen Sie unsere Dankesgedichte bitte nicht als ins sich geschlossen an. Vielleicht gefallen Ihnen verschiedene Reime aus mehreren Gedichten. Dann stellen Sie sich doch die Passagen, je nach ihrem Wunsch, zusammen. Das Ergebnis ist ein weiteres, einzigartiges Danke Gedicht, das Sie als Danksagung verschenken können.

Wer kennt nicht den Scherbenhaufen
den worüber man nicht kann laufen
der kleingesplittert vor einem liegt
jeder einzelne nichts mehr wiegt.

Mit diesem Puzzle gewinnt man keinen Blumentopf
es stellte alles auf den Kopf
kitten macht den wenigsten Sinn
Zerbrochenes ist und bleibt nunmal hin.

Wir haben die Scherben zusammen gefegt
waren unterdessen sehr bewegt
redeten während wir so fegten
spürte wie sich die Sorgen legten.

Dank dir sehe ich wieder Licht
das vergesse ich mein Leben nicht
hätte wohl versucht zu kitten
und um jede Scherbe gestritten.

Dank dir öffneten sich meine Augen
dass Kitt und Kleber wenig taugen
wenn Suppe draus gelöffelt wird
der Teller jeden Tropfen verliert.

Dank dir schöpfte ich wieder Mut
kann sagen, mir geht’s wieder gut
das ist für mich unumstritten
sah, ein Teller und ein Herz lassen sich nicht kitten.

Ich bin dir so dankbar, guter Freund
© Ute Nathow

Ein Baum wippt manchmal in der Krone
mit weilen ist das nicht ganz ohne
wankt und lässt den Wind durchsausen
alle Blätter richtig aufbrausen.

Die Starken plustert er recht auf
den Schwachen gibt er seinen Lauf
um sich irgendwo neu zu finden
müssen sie vom Baum verschwinden.

Im freien Fall wissen sie noch nicht was ihnen blüht
am Aste wussten sie was dort geschieht
wurden gehalten durch Wurzelkraft
und haben ihre Entfaltung geschafft.

Sie waren bis zur Vollendung gereift
drum wurden sie auch abgestreift
haben ihre Pracht dem Baum verliehen
dürfen ungehalten von dannen ziehen.

Wie sie denn so taumelnd sinken
gehören sie plötzlich zu den flinken
schwerelos und frei zur neuen Welt
plötzlich ihnen es merklich gefällt.

Die Kraft eines Anderen ermöglicht ihnen Flug
der sie leicht wie eine Feder trug
ein bisschen knautschig auch nicht weich
hinab in ein neues erwartungsvolles Reich.

Ihre grünen Gesellen können nur winken
ihnen zusehen beim tanzenden Sinken
müssen der Krone treu und fest dienen
nur der Baum wird danken ihnen.

Den Fallenden macht das nichts mehr aus
vorbei an der Krone mit Saus und Braus
immer stark am Ast zu sein
kaum zu sehen, im Gedränge zu klein.

Sind sie am Ende auch rissig und kraus
sehen beileibe nicht rühmlich aus
können als Verwehte jedoch hüpfen und tanzen
müssen sich nicht im Geäst verschanzen.

Sind anderen Gesellen gern Haus und Schutz
egal ist ihnen auch mancher Schmutz
sehen ihr Dasein jetzt dort erfüllt
und ihre Seele unendlich gestillt.

Du warst mein Wind. Ich danke dir.
© Ute Nathow